Zu Beginn des neuen Jahres wird eine neue Baurechtsboutique mit Standorten in Frankfurt und München an den Start gehen. Dr. Maximilian Jahn (42), vormals bei GvW Graf von Westphalen, und Dr. Steffen Hettler (42), zuletzt Partner bei Breyer, gründen gemeinsam eine eigene Kanzlei. Firmieren wird die neue Einheit unter Jahn Hettler.

Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Kapellmann & Partner. Jahn arbeitete von 2008 bis 2016 in deren Frankfurter Büro, seit 2014 war er dort Partner. Im Oktober 2016 wechselte er dann zu Graf von Westphalen und unterstützte den bisher primär auf Immobilientransaktionen ausgerichteten Standort mit baurechtlichem Know-how. Hettler begann seine Laufbahn bei Kapellmann 2009, wo er 2016 Partner wurde. Neben seiner anwaltlichen Qualifikation ist er außerdem promovierter Bauingenieur. Er berät schwerpunktmäßig zu Infrastrukturvorhaben. Das soll auch in der neuen Einheit so bleiben. Entsprechend der Spezialisierung der Namenspartner sollen die Schwerpunkte der Kanzlei in der Beratung von Bauträgern und zu Infratsrukturprojekten liegen sowie im Prozessrecht. Um den derzeit im Markt sehr gefragten ganzheitlichen Beratungsansatz anbieten zu können, will die neue Kanzlei mit anderen spezialisierten Einheiten zusammenarbeiten – vor allem aus dem Immobilienbereich und dem Öffentlichen Recht. Vor allem bei Projektentwicklungen spielt die Rundumberatung eine zentrale Rolle.

Die Boutique geht zunächst mit fünf Berufsträgern und zwei Standorten an den Start. Jahn wird zwei Associates mit in die neue Einheit nehmen, Hettler zunächst einen. Weiteres Wachstum sei geplant.

Salary-Partner Johannes Schuhmann wird nach Jahns Weggang die baurechtliche Beratung im Wesentlichen verantworten. Eine externe Verstärkung ist laut GvW aktuell nicht geplant.

Der Münchner Standort von Breyer hat in den vergangenen zwei Jahren unruhige Zeiten durchlebt. Als Hettler im vergangenen Jahr kam und auch die Büroleitung übernahm, standen die Zeichen eigentlich auf Expansion. Unterschiedliche Vorstellungen über die strategische Ausrichtung führten letztlich zur Trennung. Bereits zum Jahresende 2017 schieden mit Dr. Markus Krakowsky und Dr. Frank Niebuhr zwei Partner aus dem Büro aus, die zuvor den Münchner Standort repräsentierten. Nun verbleiben dort zwei Associates. Einer der beiden ist bereits einige Jahre für Breyer tätig und wechselte im vergangenen Jahr von Stuttgart nach München. Zum Jahreswechsel soll der Standort außerdem mit einem weiteren Associate gestärkt werden. Für die Kanzlei insgesamt ist es der zweite Partnerabgang innerhalb eines Jahres. Im Januar verließ mit Dr. Daniel Junk ein langjähriger jüngerer Partner das Stuttgarter Büro in Richtung Lutz Abel. (Laura Bartels) Quelle

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