Datum: 04.06.2019
Veranstaltungsort: Stuttgart
Referent: Dr.-Ing. Steffen Hettler

Jahn Hettler Rechtsanwälte PartG mbB

Standort München
T +49 89 5880856-00
F +49 89 5880856-99
hettler@jahnhettler.de

Ziel des Seminars:

Seit Januar 2018 gibt es die schon wieder geänderte DIN 4109 zum Schallschutz im Hochbau. Die letzte Fassung hatte damit gerade einmal 1,5 Jahre unveränderten Bestand. Die Frage der geltenden anerkannten Regeln der Technik und des geschuldeten Schallschutzes ist daher öffentlich-rechtlich und erst recht privatrechtlich weiterhin nicht allgemeinverbindlich gelöst. Dieser viel geäußerte Wunsch der Baupraxis bleibt weiterhin ungehört. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik bestimmen sich jedenfalls nicht zwingend aus aktuellen technischen Regelwerken. Technische Regelwerke wie DIN-Normen können Privatrechtlich max. nur Empfehlungscharakter haben. Dies hat der BGH am Beispiel der DIN 4109 für alle bisherigen Fassungen entschieden. Der Vortrag greift dazu die Grundsatzurteile zur letzten DIN 4109 (1989) auf und stellt die Frage, ob sich an dieser Rechtsprechung durch die Neufassung der DIN 4109 etwas ändert oder ob die Neufassung sogar eher diese Rechtsprechung wiedergibt. Daran anknüpfend geht das Seminar auf die Ermittlung einer vertraglich geschuldeten Leistung mit Bezug zu Themen wie Trittschall, Installationsgeräusche oder Außenlärm ein und gibt hierzu Formulierungsvorschläge für Schallschutzklauseln in Bauträgerverträgen.

Veranstalter:

BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg e. V.
Hospitalstr. 35, 70174 Stuttgart
T +49 711 870380-0, F +49 711 870380-29
info@bfw-bw.de
www.bfw-bw.de